Agrar Nenzing

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Am Platz 10
6710 Nenzing
Tel.
+43 5525 621 44
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Öffnungszeiten
Verkauf Agrargebäude, Fr. 21.12. von 13:00 bis 17:00 Uhr und Sa. 22.12. von 8:00 bis 12:00 Uhr
Beschreibung
Ländle Gutschein
Produkte mit Gütesiegel

Ländle Christbaum; Neben Fichten und Tannen gibt es auch wärmenden Glühmost und Bergkäse aus dem Gamperdonertal.

Beschreibung

Die Agrargemeinschaft Nenzing ist die flächengrößte Agrargemeinschaft des Landes. Sie umfasst ortsnah gelegene Talweiden, umfangreiche Alpen und Waldungen. (Gebiet) Die Nutzung der Alpen ist durch eine durch viele Jahrzehnte praktisch geübte Selbständigkeit und Selbstverwaltung der Alpen in Regionalgruppen gekennzeichnet, die in langwierigen Verhandlungen unter der zentralen Agrargemeinschaftsverwaltung zusammengefaßt wurde.

Das Eigentumsrecht und die Verwaltung des agrargemeinschaftlichen Vermögens (Gemeindegut) ging am 1. Jänner 1965 an die nach dem Flurverfassungsgesetz neu geregelte Agrargemeinschaft Nenzing über.

Die Gemeinde blieb mit 20 % am Eigentum und an der Verwaltung beteiligt. Ein Prinzip der Geschäftsführung ist es, die Anliegen der Gemeinde und der nichtnutzungsberechtigten Gemeindebürger zu berücksichtigen, was zu einer sehr guten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Agrargemeinschaft geführt hat. Die Agrargemeinschaft Nenzing hat zur Zeit ca. 680 nutzungsberechtigte Bürger. Die Anzahl an Nutzungsberechtigten wird durch die Gleichstellung von Mann und Frau hinsichtlich der Weitergabe der Nutzungsrechte in den kommenden Jahrzehnten wesentlich erhöht. Es wird mit einer Verdoppelung der Mitgliederzahl innerhalb der nächsten 30 Jahre gerechnet.

Die Verwaltung erfolgt durch den Obmann, Vorstand und Ausschuß, der von den Nutzungsberechtigten gewählt wird. Als Kontrollorgan überwacht der Aufsichtsrat die Tätigkeit des Obmannes, des Vorstandes und des Betriebsführers. (Struktur)

Das ständige Personal setzt sich aus dem Betriebsführer, einem Förster, vier Forstfacharbeitern und einer teilzeitbeschäftigten Sekretärin zusammen. Von jedem Mitglied der Agrargemeinschaft wird jedes Jahr ein Arbeitstag gegen eine geringe Entlohnung abgeleistet, um die Kulturarbeiten (Aufforstungen, Kulturpflege etc.) zu bewältigen. Dadurch kann auch der Kontakt der Mitglieder der Agrargemeinschaft zu ihrem Wald verbessert und Einblick in das Geschehen des Forstbetriebes gewonnen werden. Diverse Forstarbeiten werden in immer größerem Umfang Akkordanten (vor allem Bauernakkordanten) übergeben.