Bildstein Randolf

Beschreibung
Beschreibung

Besonderheit: Tierschutzpreis-Träger für Tierhaltung, die weit über die Standards hinausgeht

Nicht auf Standards und Labels kommt es Randolf Bildstein an, sondern vielmehr auf die persönliche Einstellung. Und die reicht beim Röthner weiter über das gesetztlich vorgeschriebene Mindestmaß hinaus. „Ich arbeitete stetig an der Optimierung des Tierwohls und damit letztlich auch an der Qualität des Produktes“, arbeitet Bildstein bereits seit 20 Jahren nach dieser Methode. Also schon lange, bevor es das Ländle-Rind als Qualitätsmarke gab.

Eingestreute Liegeflächen statt Vollspaltböden
Seine Maststiere sollen es von ersten Tag an gut haben. Deshalb setzt er zu hundert Prozent auf Mutterkuhhaltung. Bildstein betreibt zudem einen – wie er es nennt – Zweiraumstall. Die Liegefläche wird täglich eingestreut, der Fressplatz ist befestigt. „Vollspaltböden gibt es bei mir nicht“, betont er. Die Stiere können vielmehr auf eingestreuten Liegefläche ruhen. Jedem Tier stehen bis zu sechs Quadratmeter Fläche – das ist weiter über der Norm – zur Verfügung. Randolf Bildstein setzt auf Offenheit. Er bietet eine transparente Landwirtschaft an. Der Vorderländer ist Teil einer verantwortungsvollen Erzeugergemeinschaft, die mit Tann einen verlässlichen Partner an ihrer Seite hat. Zwischen 60 und 80 Stiere müssen pro Jahr den Weg zum Schlachthof nach Dornbirn antreten. Wobei ihnen der VN-Tierschutzpreisträger auch da zur Seite steht. Er transportiert sie selbst dorthin – und zwar genau in jenen Gruppen, in denen sie auch im Stall zusammen sind. „Der Transport ist für sie überhaupt kein Stress – im Gegenteil, sie sind das ja gewohnt.“

Moderater Fleischkonsum
„Wer Fleisch konsumiert, muss sich bewusst sein, dass dies die Tötung eines Tieres voraussetzt“, nimmt sich der engagierte Landwirt kein Blatt vor dem Mund. „Leider wissen jedoch die wenigstens, was wirklich alles dahintersteckt.“ Er selbst lebt übrigens das Bewusstsein als Konsument vor. „Ich esse Fleisch, aber in sehr moderatem Ausmaß.“ Der wichtigste Faktor ist, dass es von Tieren stammt, die entsprechend aufgezogen und gehalten wurde. So wie jene von Randolf Bildstein.