Gärtnerei Angeloff

Firma
Adresse
Rüggelen 3
6830 Rankweil
Tel.
+43 5522 42351
E-Mail Adresse
E-Mail
Website
zur Website
_Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 8:00 bis 12:00 und 13:30 bis 18:00 Uhr, Samstag 8:00 bis 16:00 Uhr
Beschreibung
Ländle Gutschein
Beschreibung

Die Gärtnerei Angeloff in Rankweil produziert Pflanzen und Kräuter mit dem Ländle Gütesiegel unter der Eigenmarke „Pflänzle us’m Ländle“.

Wer einen prächtigen Garten mit üppig blühenden Blumen und einer reichen Ernte im Gemüsebeet sein Eigen nennen kann, wird diese Redewendung immer wieder hören: „Sie bzw. er hat einen grünen Daumen!“ In der Stimme schwingt meist große Bewunderung mit. Klar, dass da das Herz der gelobten Hobbygärtnerin oder des -gärtners höher schlägt. Schließlich ist nach unzähligen Stunden Arbeit die Schönheit des wuchsfreudigen Grüns der gebührende Lohn. Und die lobenden Worte das berühmte Sahnehäubchen oben drauf. Doch nicht immer kann sich das Ergebnis des stundenlagen Pflanzens und Pflegens auch sehen lassen. Die Enttäuschung, dass trotz der Mühe alles umsonst war, ist dann natürlich groß.

30 Prozent weniger Torf
Doch was ist eigentlich das Geheimnis hinter einem grünen Daumen und können Hobbygärtner dem blühenden Geschick etwas unter die Arme greifen? „Ja“, sagt Alexander Angeloff von der gleichnamigen Gärtnerei in Rankweil. Eine naheliegende Idee, denn ein Großteil der in seiner Gärtnerei angebotenen Beet-, Balkon-, Kräuter- und Gemüsepflanzen ziehen der Chef und sein Team selbst heran. Die Basis dafür sind gesunde Samen, Stecklinge oder Pflänzchen und ein gutes Substrat. Letzteres ist eine Mischung, an der die Experten um den Junior-Chef lange getüftelt haben. „So ist es uns gelungen, den Torfgehalt um 30 Prozent zu reduzieren“, erklärt er. Torf wird im Erwerbsgartenbau besonders geschätzt, weil es pH-neutral ist und strukturstabil. Für die Umwelt ist die Verwendung jedoch schlecht, denn der Abbau zerstört die jahrhunderte- bis jahrtausendealten Moore und damit den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. „Unser Ziel ist es, den Anteil noch weiter zu reduzieren.“ Alexander Angeloff hat deshalb eine Versuchsfläche von drei bis vier Quadratmetern mit verschiedensten Mischungen befüllt. Jeden Tag wird kontrolliert, wo was wächst und wie. Spannung liegt in der Luft, denn selbst der große, über die Jahre angeeignete Erfahrungsschatz bleibt bei diesem Experiment außen vor. Vielmehr erinnert das Unterfangen an die Kindertage. „Ich hab schon als Zehnjähriger meine eigenen Tomaten gezüchtet“, verrät der Daniel Düsentrieb der Pflanzenszene. Wie damals steht Alexander auch heute vor den Töpfen, blickt kritisch auf das Ergebnis und sieht den Erfolg noch lange nicht abgeschlossen. Mit dem Ziel, für zufriedene Kunden mit prächtigen Gärten und Balkonen zu sorgen, gibt es in Sachen Entwicklung in Rankweil niemals Stillstand.

Verzicht auf Wuchshormone, Hemmstoffe und Neonicotinoide
So werden auch die zur Selbstverständlichkeit gewordenen Wuchshormone und Hemmstoffe sowie die für Bienen gefährlichen Neonicotinoide weggelassen. „Vielmehr kommen bei uns Nützlinge zum Einsatz, die in unseren Gewächshäusern auf natürliche Art und Weise den Schädlingen auf die Pelle rücken.“ Dass dann und wann einmal zwei, drei Blattläuse hängen bleiben, stört nicht. „Dafür können wir Pflanzen und Kräuter mit gutem Gewissen verkaufen“, argumentiert Angeloff. Aber das kann er sowieso, denn die angesetzten Qualitätskriterien in der Produktion sind märchenhaft hoch. Oder um es in den Worten der Gebrüder Grimm und Aschenputtel zu sagen: „Nur die Guten kommen ins Töpfchen, die schlechten … werden selektiert.“

Ländle Gütesiegel
Doch der Nachhaltigkeitsgedanke reicht für den Unternehmer darüber hinaus und schließt zufriedene Kunden mit ein. „Ich muss ihnen Pflanzen in die Hand geben, die auch wachsen“, nennt er seinen Denkansatz, dessen Langfristigkeit das Verantwortungsbewusstsein als Arbeitgeber inkludiert. Und damit sind wir wieder beim grünen Daumen angelangt. Man kann dem blühenden Geschick also unter die Arme greifen, indem schon beim Einkaufen bewusst auf Qualität geachtet wird. Dafür gibt
es das Ländle Gütesiegel. Überall wo das drauf steht, sind robuste, an die Klimaverhältnisse in Vorarlberg angepasste „Pflänzle“ drinnen. Außerdem verpflichtet das Ländle Gütesiegel zur Einhaltung strenger Richtlinien, die auch regelmäßig und ohne Ankündigung überprüft werden. „Sollte dennoch etwas nicht passen, tausche ich die Pflanze auch gerne um“, so der Mann, der im Jahr 200.000 Beet-, Balkon-, Kräuter- und Gemüsepflanzen produziert. Und natürlich gibt es noch einen Extratipp für Hobbygärtner. „Wer einen blühenden und ertragreichen Garten möchte, sollte immer auch ein frisches Substrat mitnehmen“, rät der Experte. Die Pflanzen hätten dann die besten Voraussetzungen um prächtig zu blühen und zu gedeihen. Grüner wird der Daumen bestimmt nicht mehr, oder?