Gmeiner Josef

Firma
Adresse
Reute 155
6867 Schwarzenberg, Bregenzerwald
Tel.
+43 5512 435 4
Öffnungszeiten
Verkauf ab Hof
Beschreibung
Ländle Gutschein
Produkte mit Ländle Gütesiegel

Ländle Christbaum (Weißtanne - beschränkter Bestand, Fichte, Nordmanntanne)

Sonstige Produkte

Schmuckreisig ab Ende November

Beschreibung

„Heute will fast jeder nur noch eine Nordmanntanne“, sagt Josef Gmeiner und streift dabei mit seinen Fingern über die Nadeln eines Baumes. Er selbst hat mit 80 bereits viele Weihnachten hinter sich und auch bei der Wahl von Bäumen den Wandel der Zeit erlebt. Dass die Nordmanntanne so beliebt ist, hängt damit zusammen, dass die Nadeln nicht abfallen. „Wer aber an den Nadeln riecht, wird feststellen, dass eine Weißtanne oder Fichte viel intensiver duftet“, sagt einer, der es wissen muss. Ist es nicht gerade der intensive Geruch, der uns in Kindheitsträume zurückversetzt? Erinnert er uns nicht an damals, als man gespannt war, welchen Baum der Vater mitbringt und es kaum erwarten konnte, dass die Kerzen darauf hell erleuchten. Der Duft der Fichten- und Tannennadeln begleitete uns bis ins neue Jahr hinein.

„Der Mond muss wachsen“

Es ist nur eine kleine Anzahl an Bäumen, die Josef Gmeiner jedes Jahr anbietet. Dafür sind es speziell Ausgewählte und solche, die mittlerweile sein Enkel Jan zu besonderen Mondzeichen fällt. „Der Mond muss wachsen“, drückt es der Schwarzenberger aus. „Denn nur dann geht der Saft in die Äste und der Baum hält länger.“ Rund 100 Neue pflanzt er pro Jahr nach. „Man muss allerdings damit rechnen, dass 20 davon aus irgendwelchen Gründen nichts werden.“ So wie etwa 2017 bei der Korktanne, deren feine Spitzen im Frühjahr den Temperatursturz nicht überlebten.

Viele Geschichten hat Josef Gmeiner im Laufe seiner Jahre mit seiner Kundschaft erlebt. Eine, die ihm besonders in Erinnerung blieb, ist jene eines Paares aus Holland, das sich bei ihm einen Weihnachtsbaum aussuchte. „Er wollte einen anderen als sie. Schließlich haben sie sich aber dann doch für einen gemeinsamen entschieden. Als ich ihn dann fällen wollte, sagte der Mann zu mir, dass er das gerne selber machen würde. Also gab ich ihm die Axt.“ Na das wird ja was werden, dachte er sich und war umso erstaunter, als dem Mann ein glatter Schnitt gelang. „Wenn die Leute vor dem großen Fest zu uns kommen, ist das eine schöne Zeit“, sagt er mit einem milden Lächeln, das fast vom Weihnachtsmann selbst stammen könnte. Und ein wenig stolz ist er darauf, dass seine Tochter Carmen und sein Enkel Jan die Baumzucht weiterführen wollen.