Familie Hehle, Hörbranz | Ländle Bio-Rind

Warum sind nicht ausnahmslos alle Rinder, deren Fleisch mit Ländle Gütesiegel verkauft wird, auch in Vorarlberg geboren?

Die Vorarlberger Landwirtschaft ist stark von der Milchwirtschaft geprägt. Damit einhergehend, finden sich auf Vorarlberger Höfen hauptsächlich Rinder (und Kälber), welche aus sogenannten Milchrassen stammen. Ein auf Fleisch spezialisierter Landwirt bevorzugt naturgemäß Masttiere aus sogenannten Zweinutzungs- oder klassischen Fleischrassen. Diese Genetik garantiert gute Masteigenschaften bei gleichbleibend hoher Fleischqualität, wie die Abnehmer und Konsumenten sie verlangen.  Ein Tier aus einer klassischen Milchrasse erfüllt diese Anforderungen nur bedingt. Man kann es ein bisschen mit den unterschiedlichen Pferdegattungen vergleichen. Man wird kaum ein Springreitturnier mit einem Haflinger gewinnen und ein Lipizzaner taugt bedingt zur Feldarbeit. Pferd ist eben nicht gleich Pferd, Rind ist nicht gleich Rind.

 

Solange die benötigte Genetik in Vorarlberg vorhanden ist, greifen die Ländle Rind Produzenten auf heimische Tiere zurück. Ist diese Genetik nicht mehr verfügbar, muss auf sogenannte „Einsteller“ aus anderen österreichischen Bundesländern zurückgegriffen werden. Eine Mindestaufenthaltsdauer in Vorarlberg ist aber immer genau definiert. So verbringt ein Rind, welches außerhalb Vorarlbergs geboren wurde, im Schnitt 2/3 seiner Lebenszeit in Vorarlberg. Eine Schlachtung in Vorarlberg ist obligatorisch.

Die Rinder mit dem Ländle Bio Siegel haben alle ihren Geburtsort in Vorarlberg.

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