Versteckter Bratapfel

Zutaten für den Teig vorbereiten. Mehl mit Salz und Zucker vermischen, Butterstücke beigeben. Gleichmäßig vermischen bis alles krümelig ist. Eine Mulde formen, verquirltes Ei und Wasser hineingießen. Mit der Teigkarte alles zusammenfügen, jedoch nicht kneten! Den Teig rund formen, flach drücken und zugedeckt kühl (nicht kalt) stellen.

Äpfel schälen und mit einem Ausstecher das Kerngehäuse herausstechen. Sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Marzipan, Zitronenschale, Nüsse, Rosinen und evtl. überschüssiger Zitronensaft gut vermischen und in die ausgestochenen Löcher des Apfels füllen.

Den Teig zwischen zwei Dauerbackfolien auf etwas Mehl dünn ausrollen. Jeweils einen Apfel auf den Teig legen, mit dem Messer rundherum einen Kreis ausschneiden, Teig über den Apfel ziehen und bedecken. In die Mitte der Marzipan-Füllung 1/2 Zimtstange stecken. Aus den Ausstechresten für jeden Apfel 2 Blätter als Verzierung formen. Die Äpfel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei 180° C ca. 35 bis 40 Minuten backen.

Köstlich schmeckt dazu Vanillesauce. Einfach laut Packungsanweisung zubereiten und warm mit den ofenfrischen Bratäpfeln servieren.

Tipps:

Sollte von der Füllmasse etwas übrig bleiben, kann man sie in Folie eingewickelt im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahren und beim nächsten Apfelstrudel in in die Füllung geben.

Wer keine Zeit hat, den Teig selbst zuzubereiten, nimmt aus dem Kühlregal einen fertigen Mürbteig.

Die Bratäpfel können gut vorbereitet werden. Einfach kühl stellen und das Backrohr erst einschalten, wenn die Gäste kommen.

Zutaten für 4 Personen

  • 6 mittlere süße-säuerliche Ländle Äpfel (z.B. Elstar)
  • 1 Bio Zitrone
  • 100g Marzipan
  • 3 EL gehackte Walnüsse (oder andere, nach Belieben)
  • 1 El in Rum eingelegte Rosinen (oder in Orangensaft)
  • 3 Zimtstangen, halbiert

Teig: 

  • 250 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 40 g Zucker
  • 120 g kalte Butter in Stücken
  • 1 Ei
  • 1-2 EL Wasser, je nach Bedarf

Rezept: Sigrid Gasser
Foodfotografie: Sabrina Zerlauth und Claudia Immler

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